Vier Tage wilder Osten – Ziel erreicht!

Mittwoch, 12. September Ganz anders ist die M2, auf der wir nun von Süden aus Richtung nach Moskau fahren. Die Straße hat drei Richtungsfahrbahnen und ist auf 80 Kilometern beleuchtet! Über die Straße erreichen wir relativ schnell unsere Abfahrt. Nach der anstrengenden Fahrt hat Sylwester Durst auf ein Bier vor dem Schlafengehen. An den Tankstellen wird aber kein Alkohol mehr verkauft. Mitten in der Nacht finden wir aber einen kleinen Supermarkt, der uns zwei Dosen russisches Bier der Marke „Botschka“ abtritt. Um exakt 1.39 Uhr kommen wir an der Entladestelle bei FM Logistic an. Auf dem Parkplatz stoßen wir auf die erfolgreiche Reise an, stellen den Wecker auf 8.00 Uhr und legen uns schlafen. Am anderen Morgen mache ich mich auf zur Toilette. Wie von Sylwester angekündigt, erwarten mich ha ...

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Vier Tage wilder Osten – auf nach Moskau!

Dienstag, 11. September Die Grenze zwischen Weißrussland und Russland in Krasnoye erreichen wir um kurz vor halb zwei Uhr in der Nacht. An der Grenze müssen wir nur unsere Transportdokumente und die Pässe vorzeigen. Die ganze Prozedur dauert keine Viertelstunde, auch wegen der „Bearbeitungsgebühr“ von zehn Euro, die im Unterschied zu Weißrussland in Russland herzlich willkommen ist. An der Grenze verändert sich der Zustand der Fahrbahn, sie ist ein mit Schlaglöchern durchsetzter Flickenteppich. Die Grenzkontrolle ist nur die Vorstufe zur eigentlichen Zollabfertigung. Dazu fahren wir gut 80 Kilometer weiter auf der M1/E30 zum Zollamt Alfa Trans Terminal in Stabna. Ich hatte erwartet, dass das Zollterminal direkt an der M1 liegt und bin nicht schlecht erstaunt, als Sylwester die Hauptstrecke ...

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Vier Tage wilder Osten – Grenzkontrollen mal anders

Montag, 10. September Zur Mittagszeit brechen wir auf. Sylwester besteht darauf, dass wir die Straßenschuhe ausziehen. Seine Kabine, seine Regeln. Ich kann Sylwester gut verstehen, wenn er in seiner Kabine Wert auf Sauberkeit und Ordnung legt. Es wird nicht lange dauern, bis ich Sylwester noch besser verstehe. In was wir auf unserer Fahrt überall rein treten werden … Noch immer bin ich beunruhigt, ob das mit dem Visum klappt… Es klappt. Sylwester holt das Visum bei einem Zwischenstopp ab, zwei Stunden nach unserer Abfahrt erreichen wir den Grenzübergang von Kukuryki in Polen nach Kozłowiczy in Weißrussland. Nur wenige Fahrzeuge warten vor uns auf die Abfertigung. Wir haben Grund zur Hoffnung, schnell über die Grenze zu kommen. Die erste Station auf der polnischen Seite ist die ...

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Vier Tage wilder Osten – die Reise beginnt

Sonntag, 9. September Für meine Tour mir Sylwester haben wir uns die beste Jahreszeit und eine einfache Tour herausgesucht. Wir fahren häufig Marken-Schokolade nach Moskau. Noch nie gab es damit Probleme. Die Mitfahrt wird abenteuerlich genug und ich kann mir nicht leisten, irgendwo fest zu sitzen. Also beschließen wir, dass ich einen Schokoladentransport begleite. Den Trailer mit der Schokolade hat ein anderer Fahrer von Sylwester Rozwadowski schon am Donnerstag, den 6. September 2018, in Reichenbach abgeholt. Jetzt steht der Trailer in Łosice bei Sylwester Rozwadowski. Ich fahre mit dem Auto nach Łosice, im Gepäck ein Arbeitsvisum für Weißrussland und Russland, eine Reisetasche und ein mulmiges Gefühl. Wird es die vier Tage lang gut gehen mit Sylwester und mir auf so engem Raum? Wie wird ...

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Vier Tage Wilder Osten!

Raus aus der Komfortzone des Bürojobs und hinein in die raue Wirklichkeit: Vom Chefsessel wechselte Rafael Poplawski – Geschäftsführer unserer Niederlassung in Lübeck – auf den Beifahrersitz und begleitete vier Tage lang einen Schokoladentransport vom polnischen Łosice nach Moskau und wieder zurück. In seinem Reisetagebuch berichtet Rafael Poplawski von herzlicher Gastfreundschaft, aber auch von prekären hygienischen Verhältnissen entlang der Strecke, von barschen Grenzern und stundenlangem stumpfsinnigem Warten auf die Abfertigung. Die wichtigste Erkenntnis, die in Rafael Poplawski während seiner Reise reifte: Fahren bedeutet organisieren – und mit vielfältigen Entbehrungen klar zu kommen. In der Osteuropalogistik kennt sich Rafael Poplawski bestens aus. Seit 1996 ist er im Ge ...

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Danzig: Das Tor nach Osteuropa

Den Wenigsten ist bekannt, dass Danzig und Gdynia den höchsten Containerumschlag in der Ostsee bewältigen. Die beiden Containerterminals haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und weisen seit Anfang 2000 das dynamischste Wachstum bei den europäischen Containerhäfen aus. Die Gründe hierfür sind vor allem hydrogeografische und damit auch strategische Faktoren, denn die Ostsee bleibt hier das ganze Jahr eisfrei. Auch die steigende Nachfrage im Hinterland und die sich zunehmend positiv entwickelnde Infrastruktur in Polen spielen hierbei eine wichtige Rolle. Für die Reedereien ist es mittlerweile rentabel geworden, die beiden Terminals nicht mehr allein mit Feederschiffen, sondern vermehrt mit Tripel-E-Schiffen (400 Meter lang mit einer Kapazität von über 18.000 TEU) anzufa ...

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Immer auf der Suche nach neuen Märkten und Geschäftsfeldern

Die TRANSCO Köln ist spezialisiert auf Schwer- und Übermaßtransporte sowie auf Projektgeschäfte nach Osteuropa. Der Fokus liegt insbesondere auf den Relationen Russland, Baltikum, Zentralasien sowie diverse GUS-Staaten. Im Zuge einer kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Geschäftsfelder konnte ein neuer Großkunde aus Österreich akquiriert werden, der Graphit Elektroden produziert und weltweit vertreibt. Für diesen Kunden werden multimodale Transporte nach Aserbaidschan durchgeführt – von Österreich über Italien und die Türkei nach Baku. Die Elektroden werden in Containern per LKW zum Bahnverlad nach Salzburg transportiert, anschließend geht es per Bahn an den Hafen Triest und per Schiff nach Mersin in der Türkei. Von dort aus erfolgt die Zustellung bis zum Empfangsort per Bahn. Unsere ...

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